IG-Klettern Frankenjura & Fichtelgebirge

Naturschutz ist Basis des Kletterns

Kletterer werden oft als Naturfeinde angefeindet. Hie und da manche vielleicht nicht zu unrecht. Aber wir denken, dass die meisten von uns Kletterern die Natur als mehr als ein Sportgerät betrachten. Wir als IG-Klettern wollen in der Natur möglichst heimatnah klettern können. Deswegen ist aktiver Naturschutz für und keine Pflicht, sondern eine Selbstverständlichkeit.


Wegebau-Aktion gegen Boden-Erosion

Wir klettern nicht um jeden Preis gegen die Natur, sondern in der Natur. Unser Ziel ist eine möglichst konstruktive Kooperation mit anderen Umweltschutzverbänden, besonders Vogelschützern. Auch aus eigennützigen Gründen - wie ein Vorfall im Frühjahr 2004 zeigte, als ein besorgter Vogel einen ahnungslosen Kletterer angriff, um sein Nest zu verteidigen. Wir wollen und unterstützen tatkräftig, dass Greifvögel nicht mit Kletterern Revierkämpfe um ihrer Nester austragen müssen.

Pflanzenschutz ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Dazu zählt einerseits das Anlegen von Zustiegen, andererseits das Freistellen von Felsen, die in den letzen 80 Jahren zugewachsen sind, was endemische, eiszeitliche Flora bedroht.

Zu diesem Ziel kooperieren wir mit den staatlichen Naturschutzstellen ebenso wie mit anderen Naturschutzverbänden. Naturschutz heißt auch, die Menschen zu schützen. Zu diesem Ziel versuchen wir mit Anliegern, die sich von - vielleicht nicht immer ganz rücksichtsvollen - Kletterern gestört fühlen, Kompromisse auszuhandeln.

Es gibt Zeiten und Zonen, in denen die Natur des besonderen Schutzes bedarf. Dafür hat die IG-Klettern mit anderen Umweltschutzverbänden und den staatlichen Stellen ein Zonierungskonzept erarbeitet, das Schritt für Schritt auf die einzelnen Regionen in unserer Heimat übertragen wird.

Über dies alles zu informieren ist ein Hauptanliegen dieser Website


Sperrungen aktuell

  •  
  • Oberrieder Turm im Lkr. Neumarkt - ab sofort gesperrt
  • Starenfels linker Wandteil gesperrt

alle Sperrungen ...