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IG Klettern Frankenjura, Fichtelgebirge und Bayerischer WaldAktuelles von den KletterkonzeptenKletterkonzeption Oberpfalz:Nachdem in den vergangenen Jahren die Kletterfelsen im Veldensteiner- bzw. Krottenseer-Forst, Königstein und in den südlich angrenzenden Regionen erfasst wurden, folgen in diesem Jahr die Klettergebiete im Hirschbachtal, Lehenhammertal und den östlich angrenzenden Regionen. Nach mittlerweile zwei Begehungen ist bereits das gesamte Hirschbachtal einschließlich der ausgedehnten Klettergebiete des Schwarzen Brand zoniert.
Erfreulicherweise sind schmerzhafte Felsverluste nicht zu verzeichnen. Mit einem Kletterverbot belegt wurden lediglich bis dato nicht erschlossene Felsen. Bei den Begehungen wurde zu Recht wieder einmal das großflächige Putzen von Felspartien im Zuge der Neuerschließung von Routen kritisiert. Ausdrücklich gelobt wurde dagegen der an der Mittelbergwand praktizierte Vogelschutz. Die dort erstmalig zu beobachtende und von der IG gemeldete Wanderfalkenbrut war wohl erfolgreich. Kletterkonzept Betzenstein-Spies:Die "illegale", dass heißt ohne vorherige Rücksprache mit der zuständigen Behörde erfolgte Erschließung zweier Kletterfelsen sowie einige bei der Konzeptausarbeitung vergessene Felsen machten hier eine Nachbegehung nötig. Bei den neu erschlossenen Felsen zeigten sich die Behörden nicht kompromissbereit. In einem Fall - es handelt sich um ein ausgewiesenes Naturdenkmal - müssen die Routen vollständig zurückgebaut werden. Der zweite Felsen wurde zunächst auch mit einem Kletterverbot belegt, allerdings werden hier noch Untersuchungen wegen Fledermäusen durchgeführt werden. Je nachdem wie diese ausfallen werden möglicherweise Teilbereiche der Wand freigegeben. Drei weitere Felsen wurden der Zone 2 zugeordnet, wobei einer nicht veröffentlicht werden darf. Kletterkonzept Unteres Trubachtal:Es ist schon ein Weilchen her, dass dieses regionale Konzept ausgearbeitet wurde. Am 21.07.2010 wurde es im Rahmen eines kleinen Pressetermins offiziell der Gemeinde Egloffstein, vertreten durch den Bürgermeister, übergeben. Kletterkonzeption Donaudurchbruch und unteres Altmühltal:Diese 1999 verabschiedete Vereinbarung stand schon seit einem Jahr zur Fortschreibung an. Diverse Nachbesserungen und die Hürden verschiedener Fachgremien, die vor einer neuerlichen Verabschiedung zu passieren waren, verzögerten die offizielle Weiterführung etwas.
Erst im Frühjahr dieses Jahres wurde von der zuständigen Behörde, der Regierung Niederbayern, Vollzug gemeldet. Am 1.6.2010 wurde der Bescheid im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung durch Heinz Grunwald, Regierungspräsident von Niederbayern, den Kletterverbänden übergeben. Die Konzeption wurde für weitere 10 Jahre festgeschrieben. Neu ist die Ausdehnung der Konzeption altmühlaufwärts bis zur Regierungsbezirksgrenze. Diese bescherte den Kletterern einen weiteren Felsen, der bereits bei einer Begehung 2009 begutachtet worden war. Bei besagter Begehung wurde auch ein neuer Felsen nahe Kehlheim freigegeben. Ansonsten bleibt alles wie es war, an allen bisher freigegebenen Felsen darf in dieser Region weiter geklettert werden. Kletterkonzept Bayerischer Wald:Für mächtig Wirbel hatte im vergangenen Jahr die angedachte Sperrung einiger Felsen am Kaitersberg gesorgt. Durch zwei Nachbegehungen und nach etlichen Veranstaltungen und Diskussionen konnten die Wogen geglättet werden. Vereinbart wurden differenziertere Zustiegsregelungen für einzelne Felsen. Weiterhin wurde aus Pflanzenschutzgründen der Rückbau einzelner Routen beschlossen. Ein weit abseits gelegener Kletterfels wurde mit einem Kletterverbot belegt. Nähere Infos auf www.ostbayern-climb.de - nur wo? Eine weitere Begehung in diesem Jahr war nötig, da von dem mit dem Pflanzenmonitoring beauftragten Biologen die bis dato nur unvollständige Umsetzung der im vergangenen Jahr getroffenen Vereinbarungen kritisiert worden war. Die Kletterer hatten aber die an sie gerichteten Forderungen weitestgehend erfüllt, was letztlich noch fehlt ist der Routenrückbau und die weitläufige Abplankung eines Wanderweges. |
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