IG-Klettern Frankenjura & Fichtelgebirge

Geschichte der IG-Klettern Frankenjura & Fichtelgebirge

1989 / Februar
Röthel-Fels-DemoVor dem Hintergrund einer behördlich verordneten Komplettsperrung des Röthelfels formiert sich Widerstand unter den fränkischen Kletterern. Erste Treffen einer bunten Mischung engagierter Kletterer finden am damaligen Nabel der Kletterwelt in Oberschöllenbach statt. Man erreicht in Verhandlungen mit der Behörde eine Aufhebung des Kletterverbots am Röthelfels zum April.
1989 / Mai / Oktober
Der Gedanken an eine unabhängige Interessenvertretung der Kletterer nimmt langsam Formen an, nach mehreren Treffen wird zunächst der Vorschlag eine eigene DAV-Sektion zu gründen verworfen und beschlossen einen eigenständigen Verein zu gründen.
1989 / November
Gründung der IG-Klettern Frankenjura & Fichtelgebirge, die erste Führungsmannschaft besteht aus Bernhard Seidl, Michael Eitel und Michael Müller, Friedward Lender fungiert als Schriftführer.
1990 / Frühjahr
Röthel-Fels-DemoNach erneuter Sperrung des Röthelfels wird die erste Klettererdemonstration organisiert, richtig offiziell angemeldet erreicht man mit dieser und nach zähen Verhandlungen erneut eine Öffnung des Röthelfels zum April und wird von den Behörden als Ansprechpartner in Sachen Klettersport neben dem DAV akzeptiert. Als Kompromiss in Sachen Röthelfels wird die zeitlich befristete Sperrung des linken, wenig bekletterten Wandteils von der Behörde per Verordnung erlassen.
1991
Nach dem Kletterverbot am Walberla (Ausnahme Rodenstein) wird eine Klage gegen die Regierung vorbereitet.
1993 / 1994
Das Kletterkonzept Eibenwald & Weiße Wand (=Wiesenttalkonzept) wird zusammen mit dem DAV und den Behörden ausgearbeitet und umgesetzt.
1995 / 1996
Mit dem Kletterkonzept Hersbrucker Alb (=Pegnitztalkonzept) wird in gleicher Konstellation in einer weiteren Region für "geordnete" Verhältnisse gesorgt.
1997
IG am InfostandDie Klage gegen die Sperrung der Geierswand am Walberla wird letztlich wegen ungünstiger Beweislage verloren.
1995
Nach einigen Diskussionen einigen sich praktisch alle namhaften Erschließer in der Fränkischen auf den Neutourenappell.
1997 / 1998
Das Kletterkonzept Püttlachtal/Pottenstein wird ausgearbeitet und wartet seid dem auf Umsetzung.
1998
Kletterkonzept unteres Altmühltal und Donaudurchbruch, in Abstimmung mit der IG- Klettern.
1998
Der Boulderappell wird nach heftigen Diskussionen in der Szene verabschiedet.
1998 / 1999
Beteiligung an Felszonierungen in der gesamtem Fränkischen Schweiz im Zuge von Landschaftspflegemaßnahmen (Felsfreistellungen).
1999
Workshop RoutensanierungErstmalige Durchführung eines Workshops Routensanieren (Hakensetzerkurs)
2000
Beteiligung am Kletterkonzept Bayerischer Wald.
2000 / 2001
Das Kletterkonzept Spies/Betzensteiner Forst wird ausgearbeitet und umgesetzt.
2001
Auf Initiative der Regierung OFR. wird ein Kletterkonzept für die Region Waischenfeld ausgearbeitet.
2001
Das Kletterkonzept Pottenstein/Püttlachtal wird durch Nachbegehungen aktualisiert.
2001
Initiativen zur Lösung der Parkplatzproblematik in Stadelhofen und Haselstauden. Veranstaltung einer Diskussionsrunde zum Thema "Routenmanipulation".
2002
Das Kletterkonzept Oberes Trubachtal wird ausgearbeitet. Die Kletterkonzepte Waischenfeld und Pottenstein/Püttlachtal werden fertig gestellt und umgesetzt. Nach heftigen Diskussionen mit einzelnen Jägern werden die Felsen Universum und Trierer Wand aus dem Pottenstein Konzept genommen, da zwischen den einzelnen Parteien keine einvernehmliche Konsenslösung gefunden werden kann.
2002
Bayerischen Umweltpreis 2002Die IG wird zusammen mit dem DAV mit dem Bayerischen Umweltpreis 2002 ausgezeichnet. Die Auszeichnung der Bayerischen Landesstiftung wird im November aus den Händen von Hr. Ministerpräsident Stoiber entgegen genommen.
2002
Nach voran gegangenen heftigen Diskussionen in der Szene und in diversen Internetforen wird im Dezember eine große Diskussionsrunde zum Thema "Routensanieren" organisiert. An deren Ende wird "Das gemeinsame Sanierungsstatement der IG-Klettern und des DAV" verabschiedet und von zahlreichen Kletterern unterzeichnet.
2003
Zu Jahresbeginn ist das Kletterkonzept Oberes Trubachtal umgesetzt. Das Kletterkonzept Gößweinstein wird ausgearbeitet. Dabei werden über 120 Felsen erfasst. Beteiligung an Zonierungsmaßnahmen in Burglesau, Tiefenellern und im Fichtelgebirge.
2003
Initiierung einer Unterschriftenaktion gegen das von den Grundstückseigentümern an Universum und Trierer Wand verfügte Kletterverbot, an der sich über 800 Kletterer beteiligen.
2003
Zu Jahresbeginn ist das Kletterkonzept "Oberes Trubachtal" umgesetzt. Das Kletterkonzept "Gößweinstein" wird ausgearbeitet. Dabei werden über 120 Felsen erfasst. Beteiligung an Zonierungsmaßnahmen in Burglesau, Tiefenellern und im Fichtelgebirge.
2003
Initiierung einer Unterschriftenaktion gegen das von den Grundstückseigentümern an Universum und Trierer Wand verfügte Kletterverbot, an der sich über 800 Kletterer beteiligen.
2004
FelsfreistellungAbschluss der Vorarbeiten und Umsetzung des Kletterkonzeptes "Gößweinstein"
2004
Ausarbeitung des Kletterkonzeptes "Unteres Trubachtal"
2004
Beteiligung am Kletterkonzept "Konstein / Oberes Altmühltal", das 2005 umgesetzt wurde.
2005
Ausarbeitung des Kletterkonzeptes "Unteres Wiesenttal"
2005
Abschluss der Vorarbeiten und endgültige Umsetzung des Kletterkonzeptes "Unteres Trubachtal"
2005
Ein kleines Jubiläum: Zum 5. Mal wird der Workshop Routen-Sanieren veranstaltet!

Wo der Falke brütet ...

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  • Geckofels
  • Teilfreigabe: Püttlacher Wand
    frei: Bärenschluchtkante bis Frankenschocker (links)
    gesperrt bleibt: Verklebte Augen bis Rührei mit Speck (rechts)

alle Sperrungen ...


 

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Termine

31.05.2008
Redaktionsschluss Steinschlag
05.07.2008
IG-Fest
31.08.2008
Redaktionsschluss Steinschlag
15.11.2008
Redaktionsschluss Steinschlag

 
 
 
 
 
Sponsoren der IG
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Kletterschule Frankenjura
 
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